Der jüngste Börsencrash hat erneut deutlich gemacht, wie volatil und anfällig die globalen Finanzmärkte sind. Ausgelöst durch geopolitische Spannungen, überraschende Zinserhöhungen und wachsende Inflationsängste, mussten viele Anleger hohe Verluste hinnehmen. Diese Situation wirft die dringliche Frage auf: Sind Ihre Finanzen sicher oder droht akute Gefahr für Ihr Vermögen?
Was bedeutet der Börsencrash für Ihr Vermögen?
Aktuelle Quellen berichten über erhebliche Verluste an den globalen Aktienmärkten. Viele Anleger, insbesondere solche mit Aktienportfolios, wurden massiv getroffen. In solchen Phasen der Unsicherheit wächst die Bedeutung von Anlageformen, die Stabilität und Werterhalt versprechen.
Immobilien: Der sichere Hafen in Krisenzeiten
Immobilien gelten traditionell als krisensichere Investments. Der Grund liegt auf der Hand, so Maxi Schwarz vom Portal wohnung-jetzt: Wohnraum und gewerbliche Immobilien erfüllen grundlegende menschliche Bedürfnisse. Besonders in bevorzugten Wohnlagen und guten Lagen bleiben Immobilienwerte stabil oder steigen sogar, wenn andere Märkte schwächeln. Der Bedarf an Seniorenwohnungen steigt weiter kontinuierlich an – ein besonders wertstabiler Markt, den sich krisengeschüttelte Anleger unbedingt näher ansehen sollten, so die Expertin.
Staatliche Förderprogramme rechnen sich jetzt besonders
Die Möglichkeit, Immobilien zu vermieten, bietet Anlegern kontinuierliche Einnahmen und schützt das Vermögen langfristig vor Inflation und Marktschwankungen. Dazu kommen erhebliche Steuervorteile, die zuletzt durch staatliche Förderpakete massiv erhöht wurden; das Stichwort lautet Mietwohnungsneubau. Wer eine Neubauwohnung kauft, um sie längerfristig zu vermieten, genießt erhebliche Steuervorteile. Experten haben ausgerechnet, dass bei einem Einkommen von 60.000 Euro und einer Investition von 239.000 Euro in eine Neubauwohnung können sich Steuerersparnisse von etwa 48.000 Euro über 10 Jahre ergeben.
Geduld zahlt sich oft aus
Wer nach 10 Jahren eine Immobilie verkauft, muss einen möglichen Verkaufserlös nicht versteuern. Dennoch ist wie viele Immobilienexperten auch Schwarz der Meinung, dass Immobilien eher zu den langfristigen Investments gehören und empfiehlt eine Haltedauer von 20 Jahren und mehr. Besonders interessant können langfristig vermietete Immobilien sein, die nicht nur verwaltungsarm sondern auch günstiger im Unterhalt sind. Als attraktiv gelten Immobilien als Kapitalanlage wie langfristig vermietete Seniorenimmobilien, Pflegeimmobilien und betreutes Wohnen.
Besonderheit: Hebel durch Finanzierung
Besonders für den nachhaltigen Vermögensaufbau, der sich mit Kredit finanzieren lässt, haben Immobilien jedoch gegenüber anderen Assetklassen wie Edelmetallen, Antiquitäten, Kunst, Edelsteinen und Oldtimern einen erheblichen Vorteil: sie lassen sich bequem mit einem Darlehen erwerben. Dieser Hebel steht quasi jedem Einkommensempfänger offen, wohingegen bei den anderen Assets die Suche nach einer Finanzierung der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen gleicht. Das hängt mit den Marktgegebenheiten zusammen. Während die Wertbestimmung anderer Sachwerte oft hochspezialisiertes Wissen erfordert, ist sie bei Immobilien nahezu flächendeckend unproblematisch nach anerkannten Branchenregeln durchzuführen. Wo sich der Wert bestimmen lässt, dort lässt er sich auch beleihen. Wer dann zu vergleichsweise niedrigen Zinsen die auf sein Anlageprofil passende Immobilie finanziert, braucht dann nur noch zu warten, bis das Objekt abbezahlt ist.
Sowohl bei Antiquitäten als auch bei Kunst ist die Wertermittlung und der Weiterverkauf kein leichtes Unterfangen und der kreditfinanzierte Ankauf scheidet für die meisten Anleger aus.
Oft wird anstelle von Immobilien zum Kauf von Immobilienfonds als Einstieg für Privatanleger geraten.
Zwar bieten offene Immobilienfonds eine Möglichkeit, in diversifizierte Immobilienportfolios zu investieren, Sie sind aber eher für ein diversifiziertes Portfolio und weniger für den privaten Vermögensaufbau geeignet, so Schwarz, denn viele Produkte sind mit Fremdkapital gehebelt und bieten Privatanlegern auf Kosten der Sicherheit höhere Renditen an. Wenn das nicht gut geht, so Schwarz, droht Ungemach und im schlimmsten Fall sogar ein Totalverlust.
Fazit:
Diversifikation kann ein Vermögen in Zeiten volatiler Märkte und wirtschaftlicher Unsicherheit zwar besser vor Schwankungen schützen. Wer jedoch dabei ist, Vermögen aufzubauen, der sollte stärker auf finanzierbare Sachwerte setzen. Insbesondere Immobilien in Wachstumssegmenten bieten attraktive Perspektiven. So können Anleger ihre Finanzen vor zukünftigen Marktverwerfungen besser schützen und langfristig Sicherheit und Rendite erzielen.